Bildung / Jugend / Kultur

Der Schwerpunkt Bildung, Jugend und Kultur kombiniert verschiedene Bereiche des Lebens. Einerseits wird die Förderung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt, die Erhaltung des kulturellen Erbes und der kulturelle Austausch in Europa erfasst. Andererseits beschäftigt sich dieser Schwerpunkt mit der Bildungs- und Beschäftigungspolitik der EU, insbesondere für Jugendliche.

 
 

EU-Jugendstrategie

Jugendliche sind vermehrt mit Schwierigkeiten in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, gesellschaftliche Integration und Gesundheit kombiniert mit Finanz-, Wohnungs- und Transportproblemen, konfrontiert. Daher wurden in der EU-Jugendstrategie, sowie im Schwerpunkt Bildung der Europa 2020 Strategie ehrgeizige Ziele gesetzt: im Bereich Bildung und Beschäftigung haben die Verbesserung der Bildungssysteme, die Anerkennung und Unterstützung der nichtformalen Bildung, sowie die Förderung des Jungunternehmertums erste Priorität. Zudem muss der Übergang von der Ausbildung oder Schule in die Arbeitswelt koordiniert werden bzw. müssen die gefragten Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt dem Ausbildungsangebot angepasst werden, um den Zutritt in die Arbeitswelt zu garantieren. Die Teilnahme an der Gesellschaft, sowie die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung unterliegen weiteren Maßnahmen, die in den obengenannten Strategien vorgesehen sind.
 

Jugend-und Bildungsfragen

Die Stadt Wien investiert ebenso mit Hilfe mehrerer Dienststellen in Jugend- und Bildungsfragen. Im Mittelpunkt des Handelns der MAG ELF stehen dabei die Kinderrechte. Die Abteilung Bildung und außerschulische Jugendbetreuung (MA 13) fördert wiederum Vereine und Projekte. Der Fachbereich Erwachsenenbildung setzt erfolgreich die im Jahr 2012 gestartete Bund-Länder-Initiative zur Förderung von kostenlosen Lehrgängen für gering qualifizierte junge Menschen zum Nachholen des Pflichtschulabschlusses um.

 

Jugendstrategie

Im Bereich Kultur fördert die EU die kulturelle Vielfalt Europas, schützt das gemeinsame Kulturerbe, und unterstützt die Kultur- und Kreativbranche im Rahmen der Europäischen Kulturagenda und dem Arbeitsplan für Kultur 2015-2018. Dabei setzt sie sich zum Ziel den Zugang und die Teilhabe am Kulturbereich für jeden zu ermöglichen. Seit der Öffnung der Staatsgrenzen ist der kulturelle Austausch in Europa so lebendig und dynamisch wie nie zuvor. Durch Mobilität bei KünstlerInnen und Beschäftigten aus dem Kulturbereich finden ein kultureller Austausch und ein Dialog über Grenzen hinweg statt. Die kulturelle Betätigung und die Nachfrage nach Kulturgütern wachsen an, und die neuen Kommunikationstechnologien bieten noch nie dagewesene Zugangs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.


Kulturpolitik

Auch die Stadt Wien ist bestrebt, sich als Kulturzentrum in der Welt zu behaupten. Durch das Projekt Wien denkt weiter wird die Kulturpolitik der Stadt neudefiniert. Kultur wirkt gleichermaßen als gutes Mittel zur Förderung der sozialen Inklusion, als Bildungsträger. Subkulturen und Kreativwirtschaft sind Innovation – sie brauchen Freiräume. Sie brauchen ein zeitgenössisches Förderungswesen, das sich auch als Hilfe zur Unternehmensgründung versteht.
BEST PRACTICE Bildung / Jugend / Kultur