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Call: Demonstrieren von innovativen naturbasierten Lösungen in Städten

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Programm
Akronym H2020
Art des Fonds Aktionsprogramm
Beschreibung zu Programm
"Horizon 2020"
Horizont 2020 ist das Forschungsrahmenprogramm der EU. Neben klassischen Forschungsprojekten werden auch Innovations- und Pilotprojekte in verschiedenen Bereichen gefördert. Das Programm ist in drei Bereiche aufgeteilt:
  1. Wissenschaftsexzellenz
  2. Führende Rolle der Industrie
  3. Gesellschaftliche Herausforderungen
Förderfähig sind Antragsteller aus folgenden Ländern: EU-Mitgliedstaaten, Island, Norwegen, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Türkei, Moldau, Schweiz, Ukraine, Färöer Inseln, Israel, Tunesien, Georgien, Armenien
Beschreibung zu Programm
"Cross-cutting Activities"

Dieses Teilprogramm beinhaltet themenübergreifende Calls.

Call
Demonstrieren von innovativen naturbasierten Lösungen in Städten
Beschreibung zu Call
"Demonstrieren von innovativen naturbasierten Lösungen in Städten"

Die Massenurbanisierung stellt eine der drängendsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Die rasche Entwicklung und Veränderung von Industrietätigkeiten, die unkontrollierte Zersiedlung, große, konzentrierte und oft kulturell unterschiedliche Bevölkerungsgruppen haben zu zahlreichen komplexen sozialen und gesundheitlichen Problemen geführt. Städte und städtische Gemeinden müssen Herausforderungen bewältigen in den Bereichen schlechte Luftqualität, Hitzeinseleffekte, erhöhte Überschwemmungsgefahr, größere Häufigkeit/größerer Schweregrad extremer Wetterereignisse (Überschwemmungen, Dürreperioden, Stürme, Hitzewellen, usw.), brachliegende Industrieflächen, dysfunktionale städtische Gebiete, erhöhte Kriminalität, soziale Ausgrenzung, Ungleichheiten, Marginalisierung, Armut und verwahrloste urbane Räume. Diese Herausforderungen haben schwerwiegende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, die Lebensqualität, das Wohlergehen und die Sicherheit der Bürger, vor allem in den weniger privilegierten Gesellschaftsschichten.

Städte, auf die 72% der europäischen Bevölkerung entfallen, tragen durch 75% des globalen Energieverbrauchs und 80% aller anthropogenen Treibhausgasemissionen wesentlich zum Klimawandel bei. Die wachsende Bevölkerung der Städte, Umweltverschmutzung und Wirtschaftsaktivitäten setzen die Wasserressourcen stark unter Druck, verschärfen die Nachfrage und beeinträchtigen damit Qualität und Quantität der Versorgung. Die Eindämmung des Klimawandels und die Anpassung an seine Auswirkungen sowie das nachhaltige Management der Wasserressourcen sind daher für die Städte innerhalb und außerhalb Europas zentrale Herausforderungen.

Es gibt überzeugende, wenn auch fragmentarische Belege dafür, dass naturbasierte Lösungen die städtische Klima- und Wasserresilienz wesentlich verbessern können. Außerdem können naturbasierte Lösungen, durch die Umgestaltung der gebauten Umwelt, die Inklusivität, Chancengleichheit und Bewohnbarkeit der Städte verbessern, benachteiligte Bezirke erneuern, die geistige und körperliche Gesundheit der Bürger und ihre Lebensqualität verbessern, Gewalt in den Städten reduzieren und soziale Spannungen durch bessere soziale Kohäsion, vor allem für die schutzbedürftigsten Gruppen, wie z. B. Kinder, Senioren und Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Status, reduzieren.

Die Herausforderung besteht daher darin, eine robuste, EU-weite Daten- und Informationsgrundlage bereitzustellen und für regionale und lokale Stadtbehörden, Gemeinden, Unternehmen und andere Interessenvertreter einen europäischen Referenzrahmen über naturbasierte Lösungen zu entwickeln, über die Vorteile, Zusatznutzen, Kosteneffizienz und wirtschaftliche Lebensfähigkeit dieser Lösungen, um einerseits die Klima- und Wasserresilienz in Städten zu verbessern und andererseits die inklusive Stadterneuerung in Angriff zu nehmen und damit den breiten Einsatz dieser Lösungen und die Schaffung eines globalen Marktes zu fördern.

Themen Bauwirtschaft, Energie, Forschung, Infrastruktur, Innovation, Stadtentwicklung, Umwelt und Biodiversität
Fördergebiet EU Mitgliedstaaten
Kandidatenländer
Island
Moldau
Norwegen
Schweiz
Sonstiges
Herkunftsgebiet Antragsteller EU Mitgliedstaaten


Albanien
Bosnien und Herzegowina
Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien
Island
Moldau
Montenegro
Norwegen
Schweiz
Serbien
Türkei
Ukraine
Sonstiges
Förderfähige Antragsteller Bundesland / Region / Stadt / Gemeinde / Gebietskörperschaft

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