AKTIV

Call: LC-GD-2-2-2020: Entwicklung und Umsetzung eines 100-MW-Elektrolyseurs bei gleichzeitiger Hochskalierung der Verbindung zwischen erneuerbaren Energien und industriellen Anwendungen

Programm
Art des Fonds Aktionsprogramm
Beschreibung zu Programm
"Horizon 2020 - Gesellschaftliche Herausforderungen "
Projekte werden unter folgenden Themenschwerpunkten gefördert:
  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen
  • Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft
  • Sichere, saubere und effiziente Energie
  • Intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr
  • Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe
  • Europa in einer sich verändernden Welt: integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften
  • Sichere Gesellschaften – Schutz der Freiheit und Sicherheit Europas und seiner Bürger
Beschreibung zu Programm
"Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe"

Ziel dieser Programmlinie von Horizon 2020 ist die Unterstützung einer Wirtschaft, die Ressourcen schont und gegen den Klimawandel gewappnet ist. Es geht um die Versorgung mit Rohstoffen, um die Bedürfnisse einer weltweit wachsenden Bevölkerung innerhalb der Grenzen der Nachhaltigkeit natürlicher Ressourcen zu erfüllen.

Call
LC-GD-2-2-2020: Entwicklung und Umsetzung eines 100-MW-Elektrolyseurs bei gleichzeitiger Hochskalierung der Verbindung zwischen erneuerbaren Energien und industriellen Anwendungen
Beschreibung zu Call
"LC-GD-2-2-2020: Entwicklung und Umsetzung eines 100-MW-Elektrolyseurs bei gleichzeitiger Hochskalierung der Verbindung zwischen erneuerbaren Energien und industriellen Anwendungen"
Dieser Call bietet Antworten auf die dringende Notwendigkeit, die Klimakrise zu bekämpfen und die einzigartige Umwelt und Biodiversität des Kontinents zu schützen. Gleichzeitig widmet sich dieser Call der ebenso dringlichen Herausforderung des Wiederaufbaus in Europa im Lichte der COVID-19-Krise, wodurch direkt zum Aufbauplan für Europa beigetragen werden soll.

Hauptsächlich werden die Maßnahmen (u.a.) bestehen aus:
  • Entwicklung, Einrichtung und Betrieb eines 100-MW-Elektrolyseurs zur effizienten Verwaltung und Nutzung von erneuerbarer Energie und Wasser sowie von Wasser- und Sauerstoffdurchflüssen;
  • Erprobung der gesteigerten Nutzung und der wirtschaftlichen Auswirkungen verschiedener erneuerbarer Energiequellen (eng. „RES mix“), wobei auch auf mögliche Beschränkungen bei Laststeuerung (bei Netzanschluss) oder Inselbetrieb (bei der Herstellung von Wasserstoff) eingegangen werden soll;
  • Betrieb eines Elektrolyseursystems unter lebensechten Bedingungen in einem Industrie- oder Hafengebiet, z.B. Speisung eines Mobilitätszentrums, einer Düngerproduktionsanlage, einer Produktionsanlage für synthetischen Treibstoff, einer Raffinerie, einer Bioraffinerie oder anderer Industrien oder Einspeisung in ein Netz zur Übertragung/Verteilung von Erdgas;
  • Beleuchtung der Möglichkeiten, Abwärme oder Sauerstoff aus Abluft zu nutzen;
  • Der Betriebsdruck sollte der Anwendung & den Buffering- oder Kompressionsanforderungen angemessen sein.
Einschätzungen aus wirtschaftlicher, sicherheitstechnischer, sozialer/gesellschaftlicher und umweltbezogener Sicht stellen weitere Aktivitäten dar:
  • Erprobung der zukünftigen wirtschaftlichen Tragfähigkeit der Technologie abhängig von den Elektrizitätskosten sowie der Laufzeit des Elektrolyseurs. Die Auswirkung stark schwankender Energieproduktion auf die Kostenwirksamkeit großer Elektrolyseure sollte beachtet werden;
  • Verkleinerung des Fußabdrucks und Beschäftigung mit möglichen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken;
  • Evaluierung der Umweltleistung des Systems, insbesondere hinsichtlich der Senkung der Treibhausgasemissionen in Einklang mit den in der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II vorgesehenen Methoden sowie hinsichtlich des Wasserverbrauchs;
  • Evaluierung anderer ökologischer und gesellschaftlicher Vorteile entlang der Wertschöpfungskette.
Themen Bildung, Energie, Forschung, Innovation, Katastrophenschutz, Klima, Natürliche Ressourcen, Umwelt und Biodiversität
Fördergebiet EU Mitgliedstaaten
Albanien
Bosnien und Herzegowina
Island
Moldau
Montenegro
Nordmazedonien
Norwegen
Schweiz
Serbien
Türkei
Ukraine
Sonstiges
Herkunftsgebiet Antragsteller EU Mitgliedstaaten
Albanien
Bosnien und Herzegowina
Island
Moldau
Montenegro
Nordmazedonien
Norwegen
Schweiz
Serbien
Türkei
Ukraine
Sonstiges
Förderfähige Antragsteller Aus- und Weiterbildungseinrichtung, Bundesland / Region / Stadt / Gemeinde / Gebietskörperschaft, Forschungseinrichtung, Interessensvertretung / Berufsverband / Gewerkschaft, Internationale Organisation, Kleine und mittlere Unternehmen, KMU (10 bis 249 Beschäftigte), Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte), NGO / NPO, Öffentliche Einrichtung, Staatsregierung, Start-Up Unternehmen, Universität/(Fach)Hochschule, Unternehmen (mehr als 250 Beschäftigte bzw. undefiniert), Verein
Antragsteller Details An Horizont 2020 können alle rechtlichen Personen mit Sitz in einem EU Land oder Drittland teilnehmen
Call beginnt 22.09.2020
Call endet 26.01.2021
Art der Finanzierung Zuschuss

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